Ab 1,6 Promille Führerscheinentzug

MPU Anordnung wegen Alkohol

Die Feier war schön, aber du hattest zu viel Alkohol, um noch das Auto zu nehmen.

Das passiert dir, wenn du mit mehr als 1,6 Promille erwischt wirst.

 

Alkoholfahrten ab 1,6 Promille: Dauer Führerscheinentzug, MPU und Sperrfrist im Überblick

Ab 1,6 Promille droht fast immer ein Führerscheinentzug.
In vielen Fällen ordnet die Behörde zusätzlich eine MPU an. Wie lange die Fahrerlaubnis weg ist, hängt nicht nur vom Promillewert ab. Es zählt, was genau passiert ist und wie du danach vorgehst.

Du bekommst hier einen klaren Überblick und erfährst, wie lange der Führerscheinentzug ab 1,6 Promille typischerweise dauert.

Du siehst, welche Faktoren die Sperrfrist verlängern oder verkürzen.

Kurzüberblick: Führerscheinentzug ab 1,6 Promille

Die Dauer des Führerscheinentzugs ab 1,6 Promille unterscheidet sich je nach Fahrzeug, Vorgeschichte und Aktenlage. Ersttat oder Wiederholung machen oft mehrere Monate Unterschied.

Auto

Beim Auto liegt die Sperrfrist ab 1,6 Promille häufig bei 10 bis 12 Monaten.
Kommen Ausfallerscheinungen, ein Unfall oder eine Wiederholungstat dazu, verlängert sich die Sperrfrist meist deutlich.

E-Scooter

Auch beim E-Scooter droht ab 1,6 Promille ein Führerscheinentzug.
In vielen Fällen beträgt die Sperrfrist etwa 6 Monate.
Je nach Bundesland und Vorgeschichte kann sie länger ausfallen.

Fahrrad

Beim Fahrrad folgt ab 1,6 Promille nicht immer sofort der Entzug der Fahrerlaubnis.
Die Behörde ordnet häufig nur eine medizinische Untersuchung an an.

Das bedeutet:

  • Die Behörde äußert Eignungsbedenken

  • Sie setzt eine Frist

  • Du musst ein positives MPU-Gutachten vorlegen

Legst du kein positives Gutachten vor, entzieht sie die Fahrerlaubnis.

Wiederholung oder Unfall

Bei Wiederholungstaten oder bei einem Unfall ist der Führerscheinentzug ab 1,6 Promille fast immer länger.
Eine MPU wird dann regelmäßig angeordnet.
Die Anforderungen steigen deutlich.

Warum ab 1,6 Promille fast immer eine MPU folgt

Ab 1,6 Promille geht die Fahrerlaubnisbehörde von einem erhöhten Risiko weiterer Alkoholfahrten aus. Genau deshalb ordnet sie häufig eine Alkohol-MPU an.

In der MPU prüft der Gutachter drei Punkte:

  • dein früheres Trinkverhalten

  • deine Einsicht in das Geschehen

  • konkrete Veränderungen für die Zukunft

Aussagen wie „Das passiert mir nie wieder“ reichen nicht.
Du musst zeigen, warum sich dein Verhalten dauerhaft geändert hat.

Wenn du den Ablauf verstehen willst, hilft dir ein Blick auf den MPU Ablauf und die Anforderungen der Alkohol MPU.

Was die Dauer des Führerscheinentzugs ab 1,6 Promille beeinflusst

Aktenlage und Vorgeschichte

Die Aktenlage entscheidet oft über Monate.
Ersttat oder Wiederholung spielt eine zentrale Rolle.
Ausfallerscheinungen wirken sich negativ aus.
Ein Unfall oder eine konkrete Gefährdung verlängert die Sperrfrist fast immer.

Abstinenznachweise und Zeitpunkt

Brauchst du eine Abstinenz, zählt der frühe Start.
Saubere Abstinenznachweise sparen Zeit.
Fehler oder Unterbrechungen kosten Monate.

Orientierung geben:

  • Abstinenznachweis 6 oder 12 Monate

  • Möglichkeiten, den Abstinenznachweis zu verkürzen

Vorbereitung statt Zeitverlust

Viele verlieren Zeit durch falsche Annahmen.
Unklare Aussagen im MPU-Gespräch fallen sofort auf.
Widersprüche wirken unglaubwürdig.

Eine strukturierte Vorbereitung vermeidet typische MPU-Fehler und hilft bei häufigen MPU-Fragen.

Häufige Fehler nach einem Führerscheinentzug ab 1,6 Promille

Viele Betroffene machen dieselben Fehler:

  • Sie warten zu lange mit der Vorbereitung

  • Sie starten Abstinenznachweise zu spät

  • Sie verlassen sich auf Hörensagen

  • Sie gehen unvorbereitet in die MPU

Das kostet Zeit, Geld und Nerven.
Mit klarer Struktur lässt sich der Ablauf planbar gestalten.

Wenn du den Führerschein möglichst planbar zurückwillst

Du brauchst keine Informationsflut.
Sonder du brauchst Klarheit.

Klär zuerst, was in deinem konkreten Fall notwendig ist.
Vermeide unnötige Maßnahmen.
Orientier dich an den Begutachtungsleitlinien.

Eine fundierte MPU-Beratung hilft dir, die richtigen Schritte zu gehen.
Erfahrene Verkehrspsychologen erkennen früh, worauf es ankommt.
Transparente Preise geben dir Planungssicherheit.

Fazit

Ab 1,6 Promille ist ein Führerscheinentzug sehr wahrscheinlich.
Die Dauer hängt nicht nur vom Promillewert ab.
Sie hängt von deiner Vorgeschichte, der Aktenlage und deinem Vorgehen ab.

Je früher du strukturiert handelst, desto schneller kommst du zurück zur Fahrerlaubnis.

Kontaktiere mich für ein gratis Ersttermin!


 
Nicole Tanculski

Ich bin Nicole Tanculski, Verkehrspsychologin (BDP) und MPU-Trainerin. Ich begleite dich nach Führerscheinverlust durch Alkohol, Drogen, Punkte oder Aggression zurück ans Steuer. Mit meiner Verkehrstherapie und gezielter MPU-Vorbereitung helfe ich dir, deine Fahrerlaubnis sicher und dauerhaft wiederzuerlangen. Ich zeige dir, wie du Hindernisse hinter dir lässt und wieder frei und selbstbewusst fahren kannst.

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