Urinscreening
Ein Urinscreening weist Drogenkonsum über eine Urinprobe nach.
Du nutzt es häufig für Abstinenznachweise, zum Beispiel im Rahmen einer MPU.
Das Verfahren ist gängig und vergleichsweise günstig.
Du zahlst meist zwischen 50 und 100 Euro pro Test.
Das Screening erkennt Abbauprodukte von Betäubungsmitteln.
Dazu zählen unter anderem THC, Kokain und Amphetamine.
Der Test zeigt keinen aktuellen Rausch.
Er zeigt, ob du in einem bestimmten Zeitraum konsumiert hast.
Die Nachweiszeit ist begrenzt.
Bei den meisten Substanzen liegt sie bei wenigen Tagen bis etwa einer Woche.
Cannabis bildet eine Ausnahme.
THC kann deutlich länger nachweisbar sein.
Die Urinabgabe erfolgt unter Aufsicht.
So wird Manipulation ausgeschlossen.
Das ist besonders wichtig bei behördlichen Nachweisen.