Fahreignung
Die Fahreignung beschreibt, ob eine Person körperlich, geistig und charakterlich in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Sie umfasst unter anderem die gesundheitliche Leistungsfähigkeit, den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol oder Drogen sowie die Bereitschaft, Verkehrsregeln einzuhalten. Bestehen erhebliche Zweifel an der Fahreignung, kann die Fahrerlaubnisbehörde eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) anordnen. Ziel der Begutachtung ist die Einschätzung, ob künftig mit einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr zu rechnen ist. Dabei wird nicht nur das frühere Fehlverhalten betrachtet. Entscheidend ist vor allem, ob eine stabile und glaubhafte Veränderung erreicht wurde, die das Risiko erneuter Auffälligkeiten deutlich reduziert.